Steinway & Sons

Die Jury 2011

Im Folgenden möchten wir Ihnen die Förderpreis-Juroren 2011 vorstellen

in der Abteilung Klassik:


in der Abteilung Jazz:

 

Prof. Jacob Leuschner   (Klassik)

Hochschule für Musik und Tanz in Köln

Prof. Jacob Leuschner

Geboren am 23.7.1974, studierte in Freiburg und Lübeck. Seine wichtigsten Lehrer waren Helmut Barth, Michel Béroff, Konrad Elser und Leonard Hokanson. Seit 1989 konzertiert er als Solist und gefragter Kammermusikpartner in vielen europäischen Ländern, Japan, China und den USA und ist Gast bei zahlreichen internationalen Festivals. Er war mehrfacher Teilnehmer des Förderungsprojekts „Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler“ des Deutschen Musikrats.

Zahlreiche Auszeichnungen bei bedeutenden Klavierwettbewerben bezeugen seinen künstlerischen Rang: Viotti (Vercelli), Beethoven (Wien), Schubert (Dortmund), Mozart (Salzburg), Leeds, Rina Sala Gallo (Monza), Deutscher Musikwettbewerb, Deutscher Hochschulwettbewerb – um nur die wichtigsten zu nennen.
Er ist ferner Träger des Possehl-Musikpreises, des Kai-Uwe-von-Hassel-Preises und des Wiesbadener Mozartpreises.

Jacob Leuschner lehrte an der Musikhochschule Lübeck und hatte eine Gastprofessur an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT inne. Zum Sommersemester 2008 erhielt er einen Ruf als Professor an die Musikhochschule Köln. In vielen europäischen Ländern, Japan, China und Korea gibt er regelmäßig Meisterkurse. Unter seinen Studenten sind Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe.
Sein Repertoire reicht von den Virginalisten bis in die Gegenwart; Schwerpunkte bilden die Meister der Wiener Klassik und die klassische Moderne. Mehrfach führte er sämtliche Klaviersonaten von Beethoven, Schubert und Mozart in Konzertzyklen auf.

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Prof. Nina Tichman   (Klassik)

Hochschule für Musik und Tanz in Köln

Prof. Nina Tichman

„Die längst gelösten Rätsel wieder geheimnisvoll erneuert..."[1]

In ihren zyklischen Aufführungen des Gesamtwerks von Claude Debussy in New York, Frankfurt am Main und anderen Städten verzauberte Pianistin Nina Tichman das Publikum und gewann für Debussys poetische Stimmungsbilder eine neue Gemeinde. Die Einspielung auf CD festigte ihren Ruf als 'die Debussy-Spielerin unserer Zeit'. „Wegen der Feinheit des Anschlags die schönste Gesamteinspielung.”[2]

Ob Debussy, Bachs Goldberg Variationen, Mozarts Klavierkonzerte, Beethovens Sonaten, die große Klavierwerke von Schumann und Brahms oder Musik des 20. Jahrhunderts, stets vermittelt sie durch „die zwingende Selbstverständlichkeit des Vortrages, ganz im Dienste der Musik”[3]  sowohl Authentizität als auch überraschende neue Perspektiven.

Als Gewinnerin wichtiger Wettbewerbe (Busoni, Mendelssohn, Casagrande) ist Nina Tichman nach ihrem Debut als Siebzehnjährige mit Beethovens Fünftes Klavierkonzert in den musikalischen Zentren der Welt wie Carnegie Hall, der Kölner Philharmonie, dem Berliner Konzerthaus und dem Salzburger Festspielhaus aufgetreten. Sie hat u.a. mit den Dirigenten Moshe Atzmon, Leon Barzin, Aaron Copland, Dmitri Kitaenko und Louis Langrée mit den Bamberger Sinfonikern, den Sinfonieorchestern der Bayerischen, Hessischen und Norddeutschen Rundfunkanstalten, Baltimore und St. Louis Sinfonieorchestern musiziert und wurde auf fünf Kontinenten im Fernsehen und Rundfunk porträtiert. Ihre Diskographie umfasst Werke von Bartók, Beethoven, Copland (Gesamtklavierwerk), Chopin, Corigliano, Fauré, V.D. Kirchner, Mendelssohn, Penderecki, und Reger. Als Solistin, Kammermusikerin und Pädagogin gastierte sie bei internationalen Festivals wie Marlboro, Tanglewood, International Musicians Seminar at Prussia Cove, Styriarte, Frankfurt Feste, Rheingau Musikfestival, u.v.a. Konzerttourneen in den letzten Jahren führten sie nach China, Japan, Südostasien, Griechenland, Israel, Neuseeland, Nordamerika Mexico, in die Türkei sowie in fast allen europäischen Ländern. 2001 gründete sie mit Ida Bieler und Maria Kliegel das Xyrion Trio - das gefeierte Ensemble wurde bei der Interpretation der gesamten Klaviertrios von Beethoven (Naxos) für sein „brodelndes Temperament und ausgereifte Gestaltungskraft”[4] enthusiastisch gefeiert.

Nina Tichman graduierte an der Juilliard School, die ihr wegen herausragender musikalischer Leistungen den Eduard-Steuermann-Preis verlieh. Sie ist Professorin für Klavier an der Hochschule für Musik in Köln und hat Meisterkurse in Amherst College, Princeton University, an der Europäischen Akademie für Musik und Darstellende Kunst in Montepulcianound am “Mozarteum” in Salzburg gehalten.

[1]  Südkurier
[2]  Darmstädter Echo
[3]  Süddeutsche Zeitung
[4]  Neue Musik Zeitung

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Prof. Till Engel   (Klassik)

Folkwang Universität der Künste Duisburg/Essen

Prof. Till Engel

1951 in Basel geboren, studierte Till Engel an der Hochschule für Musik in Hannover bei Prof. Bernhardt Ebert (Klavier) und Prof. Heinrich Sutermeister (Komposition).
1970 erhielt er den 1. Preis für die "beste Aufnahme des Jahres" eines jungen Künstlers im Austauschprogramm ORTF-ARD. Ein Jahr später legte Till Engel die künstlerische Reifeprüfung sowie das Konzertexamen "mit Auszeichnung" ab und gewann die Silbermedaille beim internationalen Wettbewerb in Genf. Bei Wilhelm Kempff und Alfred setzte er seine Studien fort und erarbeitete sich schon früh ein großes und vielseitiges Repertoire.

Konzertreisen, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen führten ihn nach Nordamerika, in den vorderen Orient und durch ganz Europa. Dabei konzertierte er auch als Solist mit renommierten Orchestern (u.a. Wiener Philharmoniker, Festival Strings Luzern, NDR Symphonieorchester, New York Chamber Orchestra) unter bedeutenden Dirigenten wie z.B. Bernard Klee, Vaclav Neumann, Edmond de Stoutz und Hiroshi Wakasugi.

Eine Schallplatte mit den Mozart-Konzerten für zwei und drei Klaviere nahm er zusammen mit seinem Vater Karl Engel, Leopold Hager und dem Mozarteum Orchester auf.
Als Kammermusikpartner spielte er u.a. mit dem Melos-Quartett und häufig mit zahlreichen Mitgliedern der Berliner Philharmoniker. Zahlreiche Aufnahmen und Uraufführungen zeitgenössischer Musik gehören ebenso zu seiner künstlerischen Tätigkeit.
Im Herbst 1991 hat Till Engel die Sonaten D 959 (A-Dur) und D 960 (B-Dur) von Franz Schubert auf CD eingespielt und zu dieser Aufnahme eine ausführliche analytische Einleitung verfaßt. Mit den drei letzten Sonaten Schuberts trat er 1993 äußerst erfolgeich beim Klavier-Festival Ruhr auf.
Seit 1991 engagiert sich Till Engel intensiv für die Kooperation mit der Kunstakademie Tirana und für humanitäre Hilfe für Albanien. Die Hochschulrektorenkonferenz zeichnete ihn dafür 1995 mit einem vom Bundesforschungsminister gestifteten Sonderpreis aus.

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Prof. Henri Sigfridsson   (Klassik)

Folkwang Universität der Künste Duisburg/Essen

Prof. Henri Sigfridsson

Henri Sigfridsson, 1974 geboren, hat sich in den letzten Jahren auf vielen wichtigen Konzertpodien Europas etabliert, u.a. in der Tonhalle Zürich, im Konzerthaus Berlin, in den Philharmonien von Köln, Budapest und St. Petersburg und im Herkulessaal München. Als Krönung seiner Wettbewerbserfolge ist die Beethoven Competition Bonn 2005 anzusehen, bei der er den ersten Preis, den Publikumpreis und den Kammermusikpreis gewann.

Henri Sigfridsson hat an vielen Wettbewerben erfolgreich teilgenommen. 1994 gewann er den 1.Preis beim internationalen "Franz-Liszt-Wettbewerb" in Weimar und 1995 den großen skandinavischen Wettbewerb "The Nordic Soloist Competition". 2000 gewann er bei dem Geza-Anda Wettbewerb in Zürich den zweiten Preis und den Publikumpreis. 2001 erhielt er den Forderpreis für junge Künstler des Landes Nordrhein-Westfalen.

Der Finne ist bereits seit Jahren Gast bei vielen internationalen Festivals wie den Salzburger Festspielen, Beethoven Festival Bonn, der Styriarte, Klavierfestival Ruhr, dem Lucerne Festival, Kissinger Sommer, dem Augsburger Mozart-Festival, dem Menuhin Festival Gstaad und dem Lockenhaus Festival.

Als Solist trat er bei Orchesterkonzerten mit dem Tonhalle-Orchester Zürich, den St. Petersburger Philharmonikern, der Weimarer Staatskapelle, dem RSO Helsinki, der Camerata Salsburg und dem Stuttgarter Kammerorchester unter Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Lawrence Foster, Sakari Oramo, Alexander Lazarev, Georg Alexander Albrecht, Volker Schmidt-Gertenbach und Dennis Russell Davies. Seit 2000 führen ihn regelmäsig Einladungen nach Japan.

Auf dem Gebiet Kammermusik arbeitete Sigfridsson u.a. mit Gidon Kremer, Ivry Gitlis, Mischa Maisky, Leonidas Kavakos, Patricia Kopachinskaya, Sol Gabetta und Johannes Moser. Von Henri Sigfridsson erscheinen verschidene CD-Aufnahmen, u.a. F. X. Mozart Klavierkonzerte beim schweizerischen Label Novalis, Sibelius Klavierwerke, und Rachmaninov Klavierkonzerte Nr.2 & 3 bei Hänssler Classic.

Er fing sein Studium am Konservatorium in Turku, Finnland, an. Weitere Studien führten ihn in die Klasse von Prof. Erik T.Tawaststjerna an die Sibelius-Akademie Helsinki und nach Köln in die Meisterklasse von Prof. Pavel Gililov an der dortigen Musikhochschule. Von 1995 bis 1997 studierte er auch in der Klasse von Lazar Berman in Weimar.

2008-2009 übernahm Henri Sigfridsson eine Professur für Klaviermusik an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz, 2010 an der Musikhochschule Hans Eisler in Berlin. Seit 2011 ist er Professor an der Folkwang Universität der Künste Duisburg/Essen.

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Prof. Georg Friedrich Schenck   (Klassik)

Robert Schumann Hochschule Düsseldorf

Prof. Georg Friedrich Schenck

Georg Friedrich Schenck wurde 1953 in Aachen geboren. Meisterkurse bei Claudio Arrau, das Hochschulstudium bei B. Ebert in Hannover und Studien bei André Watts waren Stationen seiner pianistischen Ausbildung. Er ist seit 1986 Professor an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf.

1987/88 führte er sämtliche Klaviersonaten Beethovens auf, 1988 erschien eine CD mit Klavierwerken von Paul Hindemith. Adriana Hölszky widmete ihm die Komposition Hörfenster für Franz Liszt, die er 1989 in der Alten Oper Frankfurt uraufführte. Auch das Gesamtwerk für Klavier von Johannes Brahms gehört zu seinem Repertoire: Seine CD mit Brahms-Transkriptionen wurde preisgekrönt.

Veröffentlichung: Christina Taczyk: "Zauberstufe", die Entwicklung der Theorie "Kreative Interpretationstechnik" von Georg Friedrich Schenck in Impulse zur Musikpädagogik (Hrsg. Udo Sirker), Folkwang-Texte 10, Verlag Die Blaue Eule, Essen 1995.

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Prof. Barbara Szczepanska   (Klassik)

Robert Schumann Hochschule Düsseldorf

Prof. Barbara Szczepanska

Geboren in Warschau, erhielt Barbara Szczepanska dort auch ihre gesamte schulische und musikalische Ausbildung. Später studierte sie zunächst Klavier an der Musikakademie in Warschau und setzte dann ihr Studium bei Prof. Viktor Merzhanov (Tschaikowsky-Konservatorium, Moskau) fort. Ihr Abschlussexamen bestand sie mit höchster Auszeichnung.

In der Folgezeit unternahm Barbara Szczepanska ausgedehnte Konzertreisen durch Polen, die Tschechoslowakei, Ungarn, die Sowjetunion, Spanien, Italien und die Bundesrepublik Deutschland. Dabei trat sie sowohl als Solistin auf wie auch im Rahmen von Kammermusikabenden und in Konzerten mit renommierten Symphonieorchestern.

Nach pädagogischer Tätigkeit an der Hochschule in Warschau kam sie in die Bundesrepublik Deutschland. 1989 wurde sie als Professorin an die Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf berufen.

In ihrer pädagogischen Tätigkeit hat sie viele erfolgreiche Pianisten ausgebildet, die mehrere Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben erzielt haben. Von 1998 bis 2002 und von 2004 bis 2008 war sie Prorektorin für künstlerische Praxis und Förderungswesen an der RSH. Jetzt leitet sie das Hochbegabtenzentrum "Schumann junior".

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Peter Baumgärtner   (Jazz)

Peter Baumgärtner

Der gebürtige "Schwarzwälder", Jahrgang 1958, lebt seit mehr als 25 Jahren im Raum Düsseldorf.

In die Landeshauptstadt zog es ihn durch ein Engagement im Düsseldorfer „Kommödchen“. Dort war er drei Jahre festes Ensemblemitglied und arbeitete u.a. mit Lore Lorentz, Thomas Freitag, Harald Schmidt, Michael Quast uva. Außerdem spielte er als Drummer der Europaproduktion des Musicals „Hair" mit, begleitete große Varietékünstler im Tigerpalast Frankfurt und Produktionen im Schillertheater NRW und am Düsseldorfer Schauspielhaus.

Nach einer Ausbildung zum Industriekaufmann studierte er an der Swiss Jazz School bei Billy Brooks. Er ist ein sehr erfahrener Musiker und arbeitete u.a. mit Silvia Droste, Jack van Poll, John Goldsby (WDR Big Band), Lydia van Dam, Matthias Nadolny, Jörg Siebenhaar, Martin Wind, John Marshall (WDR Big Band), Peter Weniger, Fay Victor, den Sultans of Swing, Paul G. Ulrich, Dieter Greifenberg, Steffen Kamper, Joachim Schönecker, Norbert Gottschalk, Martin Sasse, Henning Gailing,Greetje Kauffeld, Rolf Römer, Brenda Boykin, Gerd Dudek, u.v.a. zusammen. Zahlreiche CD - TV - Funkproduktionen dokumentieren dies.

Er ist seit mehr als 10 Jahren verantwortlich für die Programmgestaltung in der Jazzschmiede Düsseldorf und eines der Gründungsmitglieder des Vereins „Jazz in Düsseldorf e.V.“ Seit 2004 ist er auch der 2. Vorsitzende des Vereins. Im Jahr 2002/2003 war er außerdem Leiter der Euroga Jazzband.

Seit 14 Jahren ist Peter Baumgärtner Mitinhaber der Event Firma Sensitive Colours und dort für die Organisation und Abwicklung von Firmenevents zuständig (u.a. für Evonik, Volksfürsorge, Siemens, PCC, Porsche, Microsoft). Parallel zu den Firmenevents hatte Peter Baumgärtner vor 14 Jahren die Idee, in Hilden jährlich ein Jazzfestival zu veranstalten. Dieses Festival hat mittlerweile in der Festivallandschaft Deutschlands einen hervorragenden Ruf und ist fester Bestandteil des Jazzgeschehens in Deutschland. Der Name „Hildener Jazztage“ ist zur Marke geworden und für die Reputation der Stadt Hilden als Kunststadt mittlerweile von exorbitanter Bedeutung.

Im Jahr 2007 war Peter Baumgärtner der Koordinator des Jugendkulturjahres der Stadt Ratingen und maßgeblich am großen Erfolg beteiligt.

Im Herbst 2008 veranstaltete die Firma Sensitive Colours erstmalig in Kooperation mit der Stadt Ratingen das Festival „Voices“. Die künstlerische Leitung obliegt ebenfalls Peter Baumgärtner.

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Prof. Christoph Spendel   (Jazz)

Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main

Prof. Christoph Spendel

Christoph Spendel (* 19. Juli 1955 in Bytom in Polen) ist ein deutscher Jazzmusiker (Keyboarder, Komponist, Produzent und Hochschulmusiker).
Nach einem Jazzkurs an der Clara Schumann-Musikschule bei Hermann Gehlen studierte Spendel an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf. Parallel dazu begann er seine professionelle Karriere als Jazz-Musiker Mitte der 1970er als Mitglied der Gruppe Jazztrack (mit Wolfgang Engstfeld, Uli Beckerhoff und Sigi Busch). Er spielte später mit Michael Sagmeister im Quartett, aber auch mit Albert Mangelsdorff, Hans Koller, Gerd Dudek, Manfred Schoof, Christof Lauer, Wolfgang Dauner und Wolfgang Schlüter.

Spektakuläre Auftritte bei den Berliner Jazztagen 1987 und beim Montreux Jazz Festival 1997, längere Aufenthalte in den USA und weltweite Tourneen trugen dazu bei, dass er sein eigenes musikalisches Profil als einer der wichtigsten deutschen Jazzpianisten der Gegenwart entwickeln konnte. Mit der Smooth Jazz-Gruppe Special EFX tourte Spendel ungefähr zwei Jahre durch Nordamerika und gastierte in diversen Clubs, ferner auf zahlreichen Festivals.
Spendel hat auch in Fusion-Produktionen mit Jim Pepper, Jeremy Steig sowie Bob Mintzer, aber auch mit Michal Urbaniak, Stu Goldberg, Miroslav Vitous, Urszula Dudziak und Randy Brecker mitgewirkt. Weiterhin hat er mit Norma Winstone, Didier Lockwood, Dave Liebman, Eddie Harris, Airto Moreira, Flora Purim und Alphonse Mouzon zusammengearbeitet.

Spendels Stil basiert stark auf der Tradition der europäischen Klassik und beruft sich auch auf deren Melodik, Harmonik und Rhythmik. Spendel gilt als einer der führenden deutschen Jazz-Pianisten, der auch in den USA anerkannt ist. Seit einigen Jahren ist er Professor für Jazz-Piano an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main.

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